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CD Orgelstadt Halberstadt

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Nur selten kann der Besucher der Halberstädter Kirchen von einem klingenden Kirchenraum zum nächsten spazieren wie bei der „Nacht der Kirchen“. Die CD „Orgelstadt Halberstadt“ nimmt den Hörer mit auf einen Spaziergang zu den Orgeln des Domes, von Liebfrauen, St. Martini, St. Katharinen, St. Andreas und St. Moritz sowie auf einen Ausflug nach Harbke. In jeder dieser Kirchen ist der Orgelklang in einzigartiger Weise auf den Kirchenraum abgestimmt. Durch Hören und Sehen werden Menschen berührt, um innezuhalten und Zwiesprache mit sich und Gott zu führen. Diese CD erinnert an geschenkte Stunden in Halberstadts Kirchen und lädt ein zum Wiederkommen.
Es ist ein besonderer Glücksfall, wenn Orgelkompositionen an Instrumenten eingespielt werden können, die der betreffende Komponist zumindest vom Typus her oder sogar im konkreten Fall selbst kannte. Auf der vorliegenden CD finden sich mehrere Glücksfälle dieser Art. Der musikalische Streifzug reicht bis zurück in Zeiten, als die große Blockwerksorgel im Halberstädter Dom das Nonplusultra im deutschen Orgelbau darstellte. Und noch heute wird in der Stadt Orgelgeschichte geschrieben, wie die auf 639 Jahre berechnete Aufführung von John Cages "Organ2/ASLSP" in der Burchardikirche beweist.

Adam Ileborgh · Conrad Paumann · Thomas Tallis · Michael Praetorius · Andreas Werckmeister · Johann Gottfried Walther · J. S. Bach · Claus-Erhard Heinrich Erik Satie · Christoph Bossert · Olivier Messiaen · John Cage · Hans Otte

Harald Vogel · Christoph Bossert · Claus-Erhard Heinrich · Klaus-Jürgen Teutschbein Bernhard Wieczorek · Hans-Ola Ericsson · Jean-Charles Ablitzer

  • Produktion: 2012
  • DDD Stereo 24 bit/96 kHz
  • Gesamtzeit: 76:26
  • Heft: 44 Seiten (Deutsch, English, Farbbilder, Dispositionen)

Instrumente:

  • Eule-Orgel des Domes St. Stephanus und Sixtus
  • Jesse-Orgel der St. Moritz-Kirche
  • Schuster-Orgel der Liebfrauenkirche
  • Orgelpositiv aus dem 18. Jahrhundert im Dom
  • Orgel der St. Katharinen-Kirche
  • Eule-Orgel der St. Andreas- Kirche
  • Röver-Beck-Orgel der St. Martini-Kirche
  • Hüfken-Orgel der Winterkirche am Dom
  • Fritzsche-Treutmann Orgel der Schlosskirche St. Levin in Harbke

 

Programm:

Adam Ileborgh (15. Jahrhundert)

  • Praeambulum super d (Tabulatur 1448)

Conrad Paumann (um 1410 – 1473)

  • „Wach auff mein hort der leucht dorther“ (Lochamer Liederbuch 1452)
  • Praeambulum super Mi (Buxheimer Orgelbuch 1665)

Thomas Tallis (um 1505 – 1585)

  • Offertory Felix namque

Michael Praetorius (1571 – 1621)

  • Ein feste Burg ist unser Gott

Andreas Werckmeister (1645 – 1706)

  • Canzonetta

Johann Gottfried Walther (1684 – 1748)

  • aus Partita sopra „Jesu meine Freude“ 1. Tranquillo
  • aus Partita sopra „Jesu meine Freude“ 6. Dolente
  • aus Partita sopra „Jesu meine Freude“ 9. Allegro, ma non troppo

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)

  • „Vater unser im Himmelreich“ BWV 636
  • „Christ ist erstanden“ BVW 627 (3. Strophe)
  • Dorische Toccata BWV 538

Claus-Erhard Heinrich (*1960)

  • Romantische Improvisation Improvisation über „Lobe den Herrn“

Erik Satie (1866 – 1925)

  • aus “Douze petits Chorals” No. 6a

Christoph Bossert (*1957)

  • aus Orgelchoräle mit Interludien (1989) „Wachet auf!“

Olivier Messiaen (1908 – 1992)

  • Monodie (1963?)

John Cage (1912 – 1992)

  • Souvenir (1983)

Hans Otte (1926 – 2007)

  • Nachklang für Olivier Messiaen (1992)

Michael Praetorius

  • aus „Terpsichore“ Nr. 183 Courante
  • aus „Terpsichore“ Nr. 14 Bransle de Village
  • aus „Terpsichore“ Nr. 231 Volte